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Webentwicklung

„Lazy Load“ nativ im Browser

Wer im Internet unterwegs ist und den Begriff „Lazy Load“ nicht kennt, hat zumindest die Funktion sekundär wahrgenommen. „Lazy Load“ wird auf vielen Webseiten dafür eingesetzt um große Inhalte (Bilder, Videos, iframes, Blöcke) nachträglich zu laden – und dies schon Seit vielen Jahren.

Diese Funktion wurde hierbei via JavaScript (JQuery) eingebunden und Inhalte asynchron zum eigentlichen Aufruf der Webseite nachträglich geladen. Priorisiert waren hierbei die Inhalte im Sichtbereich (Viewport), außerhalb des Sichtbereiches wurde entweder im Nachgang geladen oder wenn der Anwender an entsprechende Stelle scrollte.

Diverse Skripte im Web sind für diese teilweise einfache Aufgabenstellung völlig überladen und müssen entsprechend auch zusätzlich geladen werden- Bedeutet, eine zusätzliche Last für den User. Dies soll zukünftig über den Browser  geschehen; sowohl über das zusätzliche Atribut loading, als auch über bestimmte Einstellungen automatisch.

Unterstützt wird dies aktuell von Chrome (76+), Opera (64+), Android Browser (76+) und Chrome for Android (78+) (Quelle: caniuse.com: loadn-lazy-attr).

Für seine Webseite kann man dies simpel mit dem Attribut loading in den entsprechenden Elementen umsetzen. Für WordPress gibt es direkt von Google das passende Plugin: „Native Lazyload„, welches direkt über das Backend installiert werden kann und einen „Plan B“ für Browser liefert, welche diese Funktion nicht haben. Hier wird dann ein entsprechendes JavaScript geladen um die Funktion anzubieten.

Was passiert, wenn mein Browser (oder der es Besuchers) das Atribut loading nicht unterstützt? Nichts, also die Seite funktioniert auch weiterhin ohne jegliche Einschränkung.

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