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Negatives zum Gutenberg-Editor

Persönlich bin ich nicht überzeugt vom Gutenberg-Editor. Aus meiner Sicht ist dieser Editor ein drastischer Rückschritt aus dem Bereich CMS in dem sich WordPress über die Jahre hinweg entwickelt hat.

Anstatt, dass man Inhalte verwaltet, gibt man den Anwendern die Möglichkeit, Inhalte zu gestalten. Zuerst wollte ich mit Technik-Werner.de den Editor auch effektiv Einsätzen und mich mit diesem so langsam „anfreunden“. Doch schon wenige Sekunden nach der Installation und dem ersten Versuch einen Beitrag mit diesem Editor zu erstellen, verging mir die Lust.

Zu viele Freiheiten für den gemeinen Nutzer, zu viele Möglichkeiten um Mechanismen für ein einheitliches Design auszuhebeln. Für solche Zwecke wurde eigentlich ein CMS geschaffen, um Inhalte zu verwalten, nicht um diese zu gestalten.

Dabei hat der Gutenberg-Editor sicherlich auch seine Daseinsberechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit diesem Editor individuelle Seiten hervorragend Gestalten kann – ohne Programmierkenntnisse! Eine Startseite mit diversen kleinen Elementen (im Editor Blöcke genannten) kann ansprechender für den Besucher sein. Doch ein Beitrag in dem ich alles von Haus aus machen kann ist gerade bei WordPress-Installationen mit mehreren Benutzern ein graus.

Zum Glück gibt es noch den Classic-Editor als Plugin, welches von der Community auch äußerst positiv aufgefasst wird. Die WordPress Foundation hat jedoch auch angekündigt, dass der Support irgendwann diesbezüglich eingestellt werden wird.

Wenn dieser Tag gekommen ist, werde ich wahrscheinlich auch kein Nutzer von WordPress mehr sein.

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